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© Dr. Norbert Dreßen

St. Philippus und Jakobus
Figuren und Tafeln
Figuren und Tafeln
Philippus der Apostel

In der Kirche links vor dem Chorraum, Holzfigur

Gedenktag katholisch: 3. Mai
Der Name bedeutet: der Pferdefreund (griech.)
Apostel und Märtyrer, geboren in Bethsaida, Galiläa, gestorben vermutlich um das Jahr 81.
Reliquien von Philippus kamen über Konstantinopel nach Rom und liegen dort zusammen mit Reliquien von Jakobus dem Jüngeren in der seit dem 5. Jahrhundert den Aposteln geweihten Basilika dei Santi Dodici Apostoli, der “Basilika der heiligen zwölf Apostel”. Eine 2020 durchgeführte Radiokarbondatierung ergab aber, dass die Reliquien wahrscheinlich aus der Zeit zwischen 214 und 340 n. Chr., also nicht von einem Apostel stammen.

Philippus ist wie Jakobus der Jüngere der Patron der Walker, Gerber, Hutmacher, Krämer, Pastetenbäcker und Konditoren. Buch, Brotlaib, zertrümmerte Götzenbilder, Schlange, Stein, T-förmiges Kreuz sind Attribute, die in Darstellungen ihm zugeordnet werden.

Jakobus “der Jüngere”

In der Kirche rechts vor dem Chorraum, Holzfigur

Gedenktag katholisch: 3. Mai
Der Name bedeutet: der Nachgeborene oder: Gott schützt (hebr.)
Apostel, Märtyrer, gestorben um das Jahr 62 in Jerusalem.
Jakobus war der Sohn des Alphäus, Mitglied des Zwölferkreises der Jünger um Jesus (Markusevangelium 3, 18). Der Überlieferung nach sollte Jakobus von der Zinne des Tempels für alle weithin sicht- und hörbar seinen Glauben widerrufen; nach seiner Weigerung wurde er auf Anstiften des Hohenpriesters Hannas durch den Hohen Rat der Juden zum Tod verurteilt, von der Mauer des Tempels gestürzt und mit einer Tuchwalker-Stange erschlagen.

Jakobus der Jüngere ist der Patron der Walker, Gerber, Hutmacher, Krämer, Pastetenbäcker und Konditoren. Die Tuchwalker-Stange zählt oft zu den Attributen, mit denen er dargestellt wird.

Bauernregeln zum 3. Mai:

Phillip und Jakob nass / macht dem Bauern großen Spass.

Auf Philippi und Jakobi Regen / folgt ein großer Erntesegen.

Georg und Markus ganz ohne Trost, / erschrecken uns sehr oft mit Frost;
Philipp und Jakobi / sind dann noch zwei Grobi;
Pankraz, Servaz und Bonifazi / das sind erst drei Lumpazi;
oft der Urban gar / ist streng fürwahr;
und Peter und Paul, / die sind meist nur faul.

Rochus von Montpellier

In der Kirche rechts hinten, Holzfigur

Gedenktag katholisch: 16. August
Name bedeutet: der Fels (französisch - latinisiert)
Pilger, geboren um 1349 in Montpellier (Frankreich), gestorben 16. August um 1379 in Voghera bei Pavia (Italien).
Den Überlieferungen nach wurde Rochus getauft und christlich erzogen. Er studierte Medizin und wurde bei den Dominikanern in Montpellier weiter ausgebildet. Rochus verlor im Alter von 17 Jahren beide Eltern während der Pestepidemien von 1358 und 1361.
Er verschenkte sein Vermögen an Arme, trat in den Dritten Orden der Franziskaner ein und begab sich auf Wallfahrt zu den sieben Pilgerkirchen in Rom. Anfang 1368 erreichte er Rom und heilte im Hospiz Santo Spirito viele Menschen. 1370 begab er sich auf die Rückreise nach Montpellier, heilte in Piacenza wieder Pestkranke und wurde selbst von der Seuche befallen; im Spital ob seiner Armut nicht geduldet, zog er sich in eine Hütte im nahen Wald Sarmato zurück, um dort zu sterben; eine Quelle entsprang, um ihm Wasser zu geben, der Hund des benachbarten Edelmanns Gothard Pallastrelli brachte ihm täglich Brot und leckte seine Pestbeulen. Schließlich erschien ein Engel, der Rochus heilte, worauf er wieder nach Piacenza ging, sich den Pestkranken widmete und die Heimreise antrat.
Unterwegs wurde Rochus in die Geschehnisse des Krieges zwischen dem Herzog von Mailand und der päpstlichen Liga verwickelt: als Spion verdächtigt, wurde er in Broni bei Pavia verhaftet, nach Voghera gebracht und fünf Jahre in Gefängnishaft gehalten. Erst in der Nacht seines Todes offenbarte er sich dem Priester, der ihm Beistand leistete.
Er wurde in Voghera bestattet, wo ihm heute eine Kirche geweiht ist.

Rochus ist der Schutzheilige der Gefangenen und Kranken, der Kranken- und Siechenhäuser, der Ärzte, Chirurgen, Apotheker, Bauern, Gärtner, Schreiner, Pflasterer, Bürstenbinder, Totengräber und Kunsthändler, des Viehs,Schutzheiliger gegen Pest und Cholera, Seuchen, Tollwut, Fuß-, Bein- und Knieleiden und Unglücksfälle

Bauernregel zum 16. August:

Wenn St. Rochus trübe schaut, / kommt die Raupe in das Kraut.

Weitere Figuren und Tafeln
  • Johannes der Täufer

  • Johannes tauft Jesus

  • Enthauptung des Johannes

  • Christusfigur

  • Anbetung der drei Könige

  • Jesus und die Gelehrten

  • Pieta

  • Jesus Christus

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